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 Betreff des Beitrags: Allgemeine frage zu generatoren.
BeitragVerfasst: Fr 6. Mai 2011, 17:58 
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Hallo leute,

jedem ist in zumindest einwenig bekannt wie ein generator aufgebaut ist und wie dieser funktioniert.
In der regel werden kupferspulen verwendet ,die einem sich standig wandeldem magnetefeld ausgesetzt sind....NORD...SÜD...NORD....SÜD
Es ist auch bis heute undenkbar ,das ein generator mehr leistung abgibt als er im betrieb verbraucht(fakt).

Ein einfaches beispiel:
wenn man zwei E-motoren gleicher bauweise zusammenkoppelt, so das einer mit 12 Volt gespießt wird und wehrend dessen den anderen antreibt, so wird der generierende motor nicht mehr leistung abgeben ,als der treibende motor.

Anderes beispiel-gleiches prinzip:
man nimmt einem rotor, mit 12 magneten bestückt, bei denen sich die felder abwechseln, also NORD..SÜD abwechselnd.Der rotor wird nun von einem E-motor beschleunigt.Der treibermotor, der den rotor dreht wird mit 12Volt(DC) gespeißt und der rotor erreicht eine max. drehzahl von ca. 500U/min.
Wenn man nun eine kupferspule mit eisenkern an den rotor hält, so wird spannung induziert, ganz klar.
Wenn man die kupferspule an einen Voltmeter anschließt(mit gleichrichter) ,so stellt man fest ,das die spannung die eingespeißten 12Volt(DC) nicht übersteigt., sie liegt eher darunter.
Die E-leistung mal außen vor lassen, mir geht es nur um die generierte spannung.

Frage:
ist es dennoch möglich mit der selben spule,gleichem rotor, gleicher drehzahl und eingangsleistung mehr als das doppelte rauszuhollen???
Kein Back EMF, nichts wird gepulst, gleicher versuchsaufbau.
Spule an den rotor halten und der Voltmeter zeigt eine spannung von 26 Volt(DC).z.b....
es liegen immer noch 12V (DC) an.
Ist das ein alter hut ,oder unmöglich oder was?
Messfehler???
Immerhin kann hier nichts transformiert werden, es wird nur die induzierte spannung angezeigt.

Also ...wer hat gleiches beobachten können???
Was passiert dabei eigentlich und wieso???

Danke für Eure hilfe im voraus:-)

Nachtrag:
ich bin darauf nur gestoßen ,weil ich das hier gelesen habe:http://www.hcrs.at/PELTIER.HTM
auf "magnetismus" klicken und dann auf "Hooper-Monstein-Effekt"
danach habe ich meine versuche angestellt und nun habe ich mehr fragen als antworten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine frage zu generatoren.
BeitragVerfasst: Sa 7. Mai 2011, 09:56 
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Eine Spannung wird immer dann induziert, wenn Feldlinien den Leiter "in Bewegung" schneiden.
Bei einem (idealen) Transformator wird die Sekundärspannung durch das Übersetzungsverhältnis zur Spannung der Primärwicklung errechnet.
Hält man eine Spule in ein rotierendes Magnetfeld, werden auch diese Leiter durch die Feldlinien geschnitten und induzieren eine Spannung. Die induzierte Spannung steigt mit Anzahl der zunehmenden Windungen der Spule an, jedoch bleibt die Scheinleistung/Wirkleistung gleich; unabhängig davon wie hoch die induzierte Spannung ist!

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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine frage zu generatoren.
BeitragVerfasst: So 8. Mai 2011, 17:02 
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Hi
Andere Rechenweise beim Transformator - und im Grunde übertragbar auf andere Systeme:
Wenn ich einen Trafo mit mit 230V 0,1 A speise ist die Inputleistung das Produkt aus beiden Größen, also 230 Volt x 0,1 A = 23 VA. Will man jetzt einen Strom von 1 A entnehmen beträgt die erzielbare Spannung 23 Volt ( 23 Volt x 1 A = 23 VA ) , Verluste jeweils nicht eingerechnet. Man bekommt also nie mehr raus als man reinsteckt.
Der Fehler den man in vielen Videos beobachten kann ist folgender:
Alle reden NUR von der erzielten Spannung NIE aber vom damit verbundenen Strom der im Produkt dann die Größe der wirklichen Leistung ergibt. Es geht also bei den ganzen Versuchen eigentlich nur darum die wirkliche Leistung darzustellen. Irgendwelche erzielten Spannungen sagen überhaupt nichts aus.
Bei den Bedinisystemen wird der Faktor ZEIT völlig außer Acht gelassen. Natürlich bekommt man einen Akku auf Dauer auch mit geringem Strom VOLL geladen , nur es dauert eben dann etwas länger wenn der Strom GERING IST.
Das gleiche war früher bei den Gleichstrom Lichtmaschinen der Fall die nur 1/3 der maximal erzielbaren Leistungsausbeute erreichten.
Aus diesem Grund bin ich auf die Idee mit den Kopftrommelmotoren gekommen die ja nicht anderes darstellen wie eine umgekehrte Drehstrom Lichtmaschine.
Kann z Zt nicht so experimentieren wie ich vorhatte da man ja auch noch ab und zu was arbeiten muß ......
Sobald ich die Meßreihen aufgestellt habe folgt mein Posting zu meiner Variante. Bin selber gespannt was da rauskommt
turnaround

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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine frage zu generatoren.
BeitragVerfasst: So 8. Mai 2011, 21:04 
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Beiträge: 735
Hallo, leute,
ich habe es extra hervorgehoben ,das man hier von der LEISTUNG abstand nehmen sollte.
Mir geht es hier nicht um die LEISTUNG ,sondern NUR um die spannung die in die spule induziert wird.
Wie kann es sein ,das man mit der selben spule eine unterschiedliche spannung abnehmen kann ,obwohl sich die drehzal des rotors und die anzahl der darauf befindlichen magnete nicht verändern???
Frequenz=0
Spule-gleichrichter-voltmeter.
Im ersten versuch sind die magnete abwechselnd gepolt NORD SÜD NORD SÜD
Im zweiten versuch sind alle magnete gleich gestellt NORD NORD NORD NORD
Auch wenn sich dabei die leistung nicht verändert, wieso wird bei einer NORD NORD stellung der magnete eine dreimal höhere spannung in dieselbe spule induziert???

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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine frage zu generatoren.
BeitragVerfasst: Mo 9. Mai 2011, 00:04 
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Hi
Ganz einfach QD ..........
Wenn die Magnete ABWECHSLEND ausgerichtet sind hat man theoretisch "weniger"
Pole. Liegen sie jedoch immer gleichgerichtet bildet sich zwischen zwei Magneten ein einem Südpol ähnliches Feld. Durch die Bewegung der Magnete vor einem festen Leiter - also hier die Spule - wird "impulsartig" eine Spannung aufaddiert IMMER in dieselbe Richtung.
Bei abwechselnden Polen liegen dagegen auch eindeutige Umpolungen vor. Durch die Gleichrichtung nach Deiner Anordnung wird nur "eine Halbwelle" im Voltmeter angezeigt.
Verwendest Du dagegen nur gleichgepolte Magnete wird dadurch die "Frequenz" erhöht pro Umdrehung. Die induzierte Spannung wird außerdem in der Spule zwischengespeichert sodaß hier eine Aufaddierung erfolgt was zu anscheinend höheren Werten führt.
Nach diesem Prinzip des "Aufaddierens einer Spannung" arbeitet jedes Schaltnetzteil, wo eine Speicherspule diese Arbeit übernimmt.

Wenn Du jedoch nur eine Spule OHNE Gleichrichter verwendest mißt Du eigentlich eine WECHSELSPANNUNG ( AC ) die Dir jedoch nur den EFFEKTIV -WERT anzeigt.
Die optimale Anzeige erhält man jedoch nur mit einem Oszilloskop weil es die Spule nicht belastet :
Auf AC geschaltet ist dann eine Sinuskurve sichtbar deren Amplitude von Spitze zu Spitze die erzeugte Spannung angibt. Schaltet man das Skop auf DC sieht man eine von der Nulllinie erhöhte parallel laufende Gerade mit gezackten Verformungen, die die Restwerte des Wechselspannungsanteils darstellen.

Schalte also mal an die beiden Anschlüsse der Spule einen sogenannten BRÜCKEN GLEICHRICHTER und klemme dort an PLUS und MINUS mitgleichnamiger Polung Dein Meßinstrument an. Mit einem Brückengleichrichter erfaßt Du beide Halbwellen des Wechselspannungssignals was dann mit positiver und negativer Halbwelle gleichgerichtet
die wahre Gleichspannung anzeigt.
Im Übrigen hat die Versorgungsspannung des antreibenden Motors ÜBERHAUPT NICHTS mit der an der Spule abgenommenen Spannung zu tun. Es sind zwei voneinander völlig getrennte Stromkreise. Genausogut kann man den Rotor auch von Hand drehen -
siehe Dein mit Flex - Winkelgetriebe realisierter Generator.
Der erste Kreis ist die Spannungsquelle mit dem Motor
Der zweite Kreis ist nur die Spule mit dem Meßinstrument.
Bindeglied sind die bewegten Magnete die jedoch nicht elektrisch mit erfaßt werden.
Innerhalb eine Bedinisystems sieht die Sache ganz anders aus weil die Spule durch Back MMF mit einbezogen ist in den Stromkreis.
turnaround

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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine frage zu generatoren.
BeitragVerfasst: Mo 9. Mai 2011, 14:57 
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Danke für die ausführliche erklärung:-)
Das die Versorgungsspannung des antreibenden Motors ÜBERHAUPT NICHTS mit der an der Spule abgenommenen Spannung zu tun hat ist mir klar.
Ich wollte damit nur betonen, das sich die drehzahl nicht ändert und somit eigentlich dieselben ausgangsoptionen vorhanden sind und man dennoch eine hohere spannung misst, so als ob man den rotor schneller drehen läßt.
Danke nochmal:-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine frage zu generatoren.
BeitragVerfasst: Mo 9. Mai 2011, 15:12 
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Hi
In gewissen Grenzen muß man jedoch wenn der Rotor mit den Magneten durch einen Motor angetrieben wird eine Energiebilanz aufstellen.
Zum einen die Energie die der Motor der die Magnetscheibe antreibt verbraucht in Relation zu der Energie / Spannung die man durch Induktion am Ende herausbekommt.

Das Ganze ist vergleichbar mit einem Elektromotor den man als Generator mißbraucht.
Werden die Spulen durch die Last quasi kurzgeschlossen muß man ein erhöhtes Drehmoment aufwenden um den Rotor überhaupt drehen zu können. Der "antreibende Motor" der Magnetscheibe wird also in dem Fall mehr an Strom verbrauchen.
Das zeigt, auch wenn die elektrischen Stromkreise völlig voneinander getrennt sind muß man sie zusammen betrachten in Bezug auf die Energiebilanz.
Das dies so ist werde ich nachfolgend nach den Tests am Beispiel meines Bedini zeigen.
Ich habe mir heute ein 12 Volt 1,5 Watt Solarpanel besorgt was im Versuch den Bedini mit Videokopftrommel antreiben soll. Für diesen Versuch wird an den umlaufenden Magneten per Spule die Spannung abgenommen. Eigentlich völliger Nonsens hier Energien erst zu wandeln - mir kommt es nur auf den Versuch an. Alternativ denke ich jedoch auch über Anwendungen per STIRLING MOTOR nach, der gebündeltes Sonnenlicht zum Antrieb nutzt.
Ich denke nur über eine Kombination aus Sonnenlicht, Magnetkräfte, Wind und Wasserkraft sowie der Schwerkraft läßt sich langfristig ein Erfolg bewerkstelligen.
Einzeln besehen hat man permanent Probleme weil etwas hakt.
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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine frage zu generatoren.
BeitragVerfasst: Mo 18. Jul 2011, 08:00 
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Beiträge: 14
Hi Leute,
liest sich sehr spannend auch wenn man selbst nichts genaues versteht.

Hab mal ne Frage. Ich laß mal etwas von einem sogenannten Resonanz Schwingungsmotor.
Angeblich erzeugte der Erfinder ein Elektrisches Feld (Kreislauf) dieses Feld erzeugte eine starke Resonanz. Ohne diesem Feld nun direkt Energie zu entnehmen erzeugte die Resonanz auf ein anderes Elektrische Feld eine Schwingung der man Energie entnehmen konnte ohne das die Ausgangsresonanz davon tangiert wurde. Folglich konnte er freie Energie erzeugen. So hab ich es jedenfalls grob verstanden.
Ist das Legende oder was habt ihr gehört oder wisst ihr darüber?

Im Moment sieht es so aus das die freie Energie der Zukunft immer eine Komnination aus verschiedenen Technischen Lösungen sein wird da die momentan verhandenen freien Energielösungen keine 24/7 Lösungen sind sondern zu bestimmten Zeiten viel und zu bestimmten Zeiten gar keine Energie liefern.
Eine gute und prinzipiell Einfache Möglichkeit ist die überschüssig angefallene Energie dazu zu nutzen um Wasser hoch zu pumpen das dann benutzt werden kann die Null-Ausbeute-Zeit zu überbrücken.(Pumpkraftwerk)
Ich denke der Energieverlust kann hier fast auf Null reduziert werden.
Grüß Euch


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